Werte Schachfreunde,
schauen wir auf die ersten Schachereignisse des neuen Jahres...
Erstligist SG Turm Kiel I und die beiden Zweitligisten Lübecker SV I und SK Norderstedt I müssen im Januar 2019 nicht an die Bretter, trotzdem gebührt ihnen der Einstieg ins neue Schachjahr. Die Türmer halten sich bisher im Mittelfeld der 1. Bundesliga recht vielversprechend, während die Hansestädter ordentlich in die 2. Bundesliga Nord zurückgekehrt sind und sich die Norderstedter noch arg strecken müssen, will man am Saisonende einen weiteren Abstieg verhindern. Noch ist Zeit dafür, aber die Punkte müssen noch erkämpft werden.
SG Turm Kiel II spielt auch eine Liga höher nun in der Nord-Staffel der Oberliga Nord eine gute Rolle, während sich das Schachteam des Preetzer TSV weiterhin um den Klassenerhalt bemühen muss.
In der Landesliga Schleswig-Holstein spielen weiterhin die Reserveteams der überregional agierenden schleswig-holsteinischen Zweitligisten die gewichtigste Rolle. Es scheint auf einen Aufstiegszweikampf zwischen SK Norderstedt II und Lübecker SV II hinauslaufen, zumal Mitfavorit SK Doppelbauer Kiel I überraschend beim Auswärtskampf gegen den abstiegsbedrohten Elmshorner SC I einen Mannschaftspunkt liegen lassen musste. Für Elmshorn hingegen könnte dieser Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt am Ende der Saison wertvoll sein, zumal die Abstiegskonkurrenz Lübecker SV III und SF Bad Segeberg I erst noch punkten muss, um die Abstiegsränge zu verlassen.
Im gesicherten Mittelfeld befinden sich derzeit die Teams Eckernförder SC I, SC Agon Neumünster I, SV Bad Schwartau I und SV Bargteheide I.
In der Verbandsliga A führt weiterhin das Schachteam der SF Burg die Tabelle an, nun mittlerweile mit drei Mannschaftspunkten Vorsprung vor den Teams Itzehoer SV I und SC Wrist-Kellinghusen I, die sich im Steinburger Derby mit 4:4 trennten. Die Teams Flensburger SK I, Husumer SV I, SG Glückstadt I und SV VHS Rendsburg I befinden sich derweil im Mittelfeld der Verbandsliga A. Für die Teams SF Bad Segeberg II, Uetersener SK I und Eckernförder SC II scheint es bis zum Saisonende um den Klassenerhalt zu gehen. Die Duelle der Abstiegskandidaten mit dem Rendsburger Team könnten diesbezüglich schon den Ausschlag für entsprechende Endplatzierungen geben, warten wir es ab, was in der Verbandsliga A noch passieren wird.
In der Verbandsliga B ist das Feld der Aufstiegsaspiranten nach dem Eutiner Erfolg über die Landeshauptstädter wieder enger zusammengerückt. Hier haben nun die Teams Eutiner SV I, Kieler SG I, TuRa Harksheide I und Lübecker SV IV allesamt noch berechtigte Aufstiegshoffnungen in die Landesliga Schleswig-Holstein. Ex-Landesligist SK Schwarzenbek I, Verbandsliga-Aufsteiger VSF Flintbek I und das Team Möllner SV I befinden sich derzeit im Mittelfeld der Verbandsliga B. Für die Teams SK Doppelbauer Kiel II, SK Turm Kiel III und SV Bad Oldesloe I wird es hingegen wohl bis zum Saisonende um den Verbleib in der Verbandsliga B gehen.
In den vier aufstiegsberechtigten Bezirksligen hegen derzeit die Teams Lübecker SV V (Bezirk Ost), SG Turm Kiel IV (Bezirk Kiel), SV VHS Heide (Bezirk West) und MTV Leck I (Bezirk Nord) die größten Aufstiegshoffnungen für die Verbandsligen, wobei sich alle Teams auch noch mit den direkten Verfolgern und den ärgsten Ligakonkurrenten auseinandersetzen müssen. Auch hier ist die eine oder andere Veränderung im weiteren Saisonverlauf sicherlich noch möglich.
Nach den ersten Neujahreserkenntnissen im Januar gibt es vielleicht alsbald im Februar 2019 dazu schon erste Gelegenheiten…